|
Sprechen zu dürfen von dir mit denen die dich kannten dich liebten Sprechen zu können von dir wie du warst dich in Worten wiedererleben nur ein paar Stunden lang Und dann einzuschlafen vor dem nächsten Alleinsein das doch unausweichbar wartet Gitta Deut |
Nach Erich
Fried Deutlich die Bilder der Erinnerung und der Sehnsucht Deine wartende Hand, der Ausdruck deiner Augen und Und die Haarlocke, die Dein linkes Auge verschattet. Oder Bäume. Die Bäume zu beiden Seiten unserer Brücke Als stünden sie mitten im Wasser. Und ich? Mitten in dieser Ferne von dir Denke an die Ferne denke an deine Nähe an mein Leben mitten im Wasser Im Neckar gespiegelt: Herbstsonne Ohne dich Langsam erkaltendes Licht auf dem Balkon Ohne dich Und im Zimmer die Bücher, in der Küche die Teekanne Ohne dich Und das rötliche Bundsteinpflaster auf dem ich noch einmal zur Sonne und wieder hinuntergehe In das Haus Ohne dich Nun Nachdenken Nun Ausruhen Ohne Dich Kummer lernen Herbst lernen Frösteln lernen Ins Tal schauen Ohne dich
Liebe Katrin vorgetragen bei der Trauerfeier von Tinka
|
Die Existenz der
Liebe Marjorie Pizer
|
|
In Gedenken an unsere
Katrin
|
Katrin Sei still - kein Wort - ganz leise, es war ein Engel auf der Reise. Er fand's so schön, bei Dir zu sein, warum er ging, weiß er allein. Er kam von Gott, dort ist er wieder, Kam kurz nur auf die Erde nieder. Ein Schimmer bleibt von ihm zurück, in Deinem Herz ein großes Stück. Er wird jetzt immer bei Dir sein. Vergiss ihn nicht, er war so rein. Geht nun ein Wind an mildem Tag, so ist's sein sanfter Flügelschlag Und wenn Du fragst, wo mag er sein- Ein Engel ist niemals allein! Er kann jetzt nachts die Sonne sehn Und lächelnd durch die Farben gehen. Und still lässt er sich hin und wieder ganz nah bei Dir zum Träumen nieder. Und wenn Du ihn auch sehr vermisst und weinst, weil er nicht bei Dir ist, wisse, der Himmelsschar, die ihn umgibt erzählt er stolz: Ich bin geliebt! Claudia |
Dein Name
bleibt: bei ihm bist du für immer aufgehoben.
vorgetragen bei Trauerfeier v. Bernhard Appel
|
|
Du konntest nicht wie die
Sonne sein, |
Der
Tod ist nichts Ich bin nur
in das Zimmer nebenan gegangen, ich bin ich,
ihr seid ihr. Das, was ich
für euch war, bin ich immer noch. Gebt mir den
Namen, den ihr mir immer gegeben habt. Sprecht mit
mir, wie ihr es immer getan habt. Gebraucht nie
eine andere Redeweise. Seid nicht
feierlich oder traurig. Lacht
weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben. Betet, lacht,
denkt an mich. Betet für
mich, damit mein
Name im Hause ausgesprochen wird. So, wie es
immer war, ohne
irgendeine besondere Bedeutung, ohne die Spur
eines Schattens. Das Leben
bedeutet das, was es immer war. Der Faden ist
nicht durchschnitten. Warum soll
ich nicht mehr in eueren Gedanken sein, nur weil ich
nicht mehr in euerem Blickfeld bin? Ich bin nicht
weit weg. ICH BIN NUR AUF DER ANDEREN SEITE DES WEGES
|